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Text/il (2.Teil)
… Gibt es Personen, die du nicht riechen kannst? Findest du das haarsträubend? Fall mir nicht in den Rücken! Schau lieber, daß du weiterkommst. Schau dir die Sprache genau an, wenn du etwas über deine Kultur lernen und weiterkommen willst. Wenn du eine Ahnung hast, dann kann dein Kontakt zu den Ahnen nicht so schlecht sein. Wenn du etwas spürst, bist du auf der Spur, merkst du es? Eine Übersetzung ist auch ein Übersetzen ans andere Ufer, du machst dich mit der anderen Seite einer Kultur, mit einer anderen Welt vertraut. Und weil wir schon bei Sprache sind: Da ist auch Rache drin. In der Sprache rächt sich, was nicht genau wahrgenommen und gefühlt wird. Das Netz der Sprache zeigt sich in vielen Ausdrücken: verschlungene Redewendungen, wirksam wie gewirkt, gewebt, verbindlich, da binden wir uns ein, damit wir nicht fallengelassen werden. Was in der Sprache oder Kultur fest verankert ist, hängt an einem starken Strick, verstricken wir uns drin? Kurz angebunden ist nicht so angenehm wie ein geistiges Band, das verbindet. Wenn es nur nicht zur Beziehung wird, wo an allen Ecken gezogen und gezerrt wird. Ein Anknüpfungspunkt reicht auch schon. Der Anziehungskraft mancher Menschen entgehen wir allerdings auch ohne starke Bindungen nicht. Spinne ich? Ja, das kann gut sein, ich spinne gern, wenn ich auch nicht faseln mag, das enthält mir zu viele Fasern und zu wenig Wirkung. Wo keine Entwicklung stattfindet, kann ich auch nicht anknüpfen, da brauche ich vielleicht einen Leitfaden? Oder eine gute Verbindung.
